Lineare Positionssensoren (OEM)

Präzise, unverpackte, kontaktlose induktive lineare Wegsensoren für Erstausrüster (OEMs)

Linear sensors

Extrem zuverlässige, kontaktlose Technologie

Die Wandler von Zettlex sind kontaktlose Messgeräte für die Absolutpositionsmessung. Sie verwenden eine einzigartige induktive Technik und bestehen im Wesentlichen aus zwei Komponenten, einem Ziel und einer Antenne. Die Antenne wird elektrisch versorgt und kann beweglich oder stationär sein. Ein elektrischer Ausgang der Antenne zeigt die Position des Ziels relativ zur Antenne an. Das Ziel hat keine elektrischen Anschlüsse und kann beweglich oder stationär sein.

Linear position sensor
Linear sensor

Ideal für OEM-Anwendungen für extreme Betriebsbedingungen

Die linearen Positionssensoren für OEMs von Zettlex werden unverpackt geliefert und sind damit ideal für die Integration in ein Host-Produkt des Herstellers, wie z. B. einer Messsonde, einem Geber oder Verschleißsensor. Ziel und Antenne können am Host-Produkt (abhängig vom Produkt) auf verschiedene Weise montiert werden, dazu zählen auch Kleben und Nylonschrauben.

Die Wandler eignen sich bestens für raue Umgebungen, in denen sich elektrische Kontakte oder optische Wandler als unzuverlässig erweisen würden.

OEM Linear Position Sensor – 15mm

OEM linearer Wandler 15 mm

Linearwandler mit 15-mm-Hub für Anwendungen wie Servosteuerung von Gebern. Unverpackt für OEM-Verwendung.

Messbereich
15mm
Wiederholgenauigkeit
≤ ±5 µm
Auflösung
≤ 5 µm
Linearität
≤ ±0.25 % Skalenendwert

Linear Position Sensor - 15mm - Product Guide
OEM Linear Position Sensor – 44mm

OEM linearer Wandler 44 mm

Extrem leichter linearer Wandler mit Analog- oder Digitalausgang. Besonders geeignet für Anwendungen mit hohen Schwingungen und großzügigen mechanischen Abständen. Unverpackt für OEM-Verwendung.

Messbereich
44mm
Wiederholgenauigkeit
≤ ±53.5 µm
Auflösung
53.5 µm
Linearität
≤ +/- 1 % Skalenendwert[linebreak](0,5 %, 0,25 %, 0,1 % erhältlich)
Linear Position Sensor - 44mm - Product Guide
OEM Linear Position Sensor – 258mm

OEM Linear Wandler– 258mm

Extrem leichter linearer Wandler mit Analog- oder Digitalausgang. Besonders geeignet für Anwendungen mit hohen Schwingungen und großzügigen mechanischen Abständen.

Measurement Range
258mm
Repeatability
±0.032mm
Resolution
0.016mm(14 bits)
Linearity
≤ 0.10mm
Linear Position Sensor - 258mm - Product Guide

FAQ

Hier sind verschiedene, häufig gestellte Fragen.

Wenn Ihre Frage nicht angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an einen unserer Ingenieure.

Fragen Sie einen Techniker

Tatsächlich würde der korrekte technische Begriff für unsere Produkte „absoluter Wegaufnehmer“ lauten.

Allerdings klingt das ein wenig hochtrabend und wir verwenden den Begriff Positionssensor.

Weitere gängige Begriffe umfassen Positionsgeber, Stellungsgeber, Drehgeber, Lineargeber, Drehgeber, Wellengeber, Winkelresolver, Winkel-Synchro, Verdrängungsgeber.

Für die LINTRAN und IncOder Produktreihen sind die Luftspalten im relevanten Datenblatt angegeben.

Am einfachsten lässt sich die Frage anhand einiger Beispiele beantworten:

Wenn wir zunächst eine lineare Antenne mit 10 mm Breite und 100 mm Länge in der Messachse berücksichtigen, dann beträgt die max. Einsatzdistanz vom Ziel zur Antenne rund die Hälfte der Antennenbreite, d. h. 5 mm. Üblicherweise empfehlen wir einen Abstand von weniger als 1/4 der Antennenbreite, also 2-3 mm.

In einem rotierenden Beispiel mit einer Antenne, deren Außendurchmesser 50 mm und Innendurchmesser 20 mm beträgt, ist die entsprechende Antennenbreite 15 mm (die Dicke des Ringraums). Die max. Einsatzdistanz vom Ziel zur Antenne beträgt wiederum rund die Hälfte der tatsächlichen Antennenbreite, d. h. 7,5 mm. Üblicherweise empfehlen wir einen Abstand von weniger als 1/4 der Antennenbreite, also 3-4 mm.

Wir haben zahlreiche lineare Sensoren mit einem maximalen Skalenendwert von 0,1 mm und einer Auflösung von unter 1 Mikron gebaut.

Für rotierende Geräte haben wir Sensoren mit Zielen und Durchmessern von 12,7 mm gebaut.

Die längste Ausführung, die wir von einer Leiterplatte anfertigen können, beträgt 2,7 m, allerdings ist es möglich, erheblich größere Sensoren zu bauen, indem Draht- oder Bandkonstruktionen erstellt werden.

Zuerst einmal sind eine Reihe von Parametern in Bezug auf die ‚Genauigkeit‘ von Sensoren wichtig. Dazu gehören im Allgemeinen Linearität, Auflösung und Wiederholbarkeit. Die exakten Parameter für jede Sensorserie von Zettlex basieren primär auf der Sensorgeometrie und insbesondere den Variationsmöglichkeiten der Zielposition in allen Achsen, nicht nur in der gemessenen Achse. Andere Faktoren haben weitaus weniger Einfluss auf die Leistung. Generell gilt:

  • Die Linearität beträgt normalerweise <1 % des Gesamtbereichs und kann weniger als 0,0001 % des Gesamtbereichs ausmachen.
  • Die Auflösung beträgt normalerweise <24 Bits, generell jedoch 10, 12, 14, 16 oder 18 Bit.
  • Die Wiederholgenauigkeit beträgt normalerweise +/- 1 des kleinsten signifikanten Bits der angegebenen Auflösung.

Zunächst sprechen Sie uns bitte an – möglicherweise haben wir bereits ein passendes Design für Sie. Sollten wir kein vergleichbares Design vorliegen haben, können wir ein vorhandenes Modell ändern oder ein neues passend für Ihre Anforderungen entwickeln.

Die erste Stufe in der Entwicklung eines anwendungsspezifischen Zettlex Systems ist die Besprechung der technischen Anforderungen mit uns.

Die wichtigsten Aspekte sind Geometrie, Genauigkeit, Geschwindigkeit und elektronische Werte des Sensors. Anhand dieser Anforderungen können in einem ersten Schritt Spezifikationen im Entwicklungsprozess entworfen werden – wir helfen Ihnen hierbei. Zettlex befolgt einen bewährten und getesteten Entwicklungsprozess als Grundlage für die Serienfertigung.

Ja. Bei einigen relativ einfachen Maschinensteuerungen kann die Steuerungssoftware der Maschine in den Mikroprozessor integriert werden, der die Zettlex Sensor-Software enthält.

Die Stromversorgung, Frequenzerzeugung etc. kann ebenfalls von Host und Sensorsystem gemeinsam genutzt werden.

Die maximale Anzahl der Sensoren je Elektroniksatz wird durch die maximal zulässige Antwortzeit jedes Sensors bestimmt. Wenn wir das Beispiel eines Zettlex Sensors heranziehen, der 1 Millisekunde je Messung und eine maximale Antwortzeit von 250 Millisekunden benötigt, dann würde die Anzahl der Sensoren in einem einfachen Multiplex-Schema 250 betragen.

Dieser Wert kann durch komplexere Multiplex-Algorithmen erhöht werden; zum Beispiel abtasten der weniger häufig genutzten oder weniger wichtigen Sensoren.

Ein Zettlex Elektronikmodul kann auch Eingaben aus anderen Elementen, wie Schaltern, verarbeiten.

Generell sind Zettlex-Sensoren gegen Fernfeld- Emissionen bis zu Feldstärken von 150 V/m unempfindlich. Dieser Bereich deckt die meisten Anwendungen ab, einschließlich medizinischer Geräte und Anwendungen in der Luft- und Raumfahrtindustrie.

Für bestimmte Anwendungen in der Verteidigungsindustrie können jedoch durch Verwendung von speziellen Zielen oder günstigen Abschirmungs- und Erdungsvorrichtungen größere Feldstärken unterstützt werden.

Anwendungen von Zettlex entsprechen den Vorschriften nach EN 68000 und CISPR 25 Ebene 1 oder 2.

Ja. Die Standard-Sensor-Software von Zettlex kann so programmiert werden, dass mehrere Sensoren unterschiedlicher Geometrien gesteuert werden können.

Prinzipiell kann zwischen dem Sensorziel und der Antenne eine Metallabschirmung vorgesehen werden.

Die Durchdringungstiefe, durch die die Erregungssignale hindurchgehen können, beschränkt die Dicke der Metallschirmung. Es gilt: Je niedriger die Erregungsfrequenz, desto höher die Dicke des zulässigen Metalls.

Die maximale Dicke des Metalls hängt vom verwendeten Metall ab. Wenn eine Metallschirmung verwendet wird, eignet sich nicht-magnetischer rostfreier Stahl vorzugsweise. Wenig geeignet sind Aluminium, Stahl, Kupfer oder Messing. Praktikabel sind Metalldicken von weniger als 1,6 mm.

Zettlex Sensoren sind im Allgemeinen nicht anfällig für Emissionen aus anderen Quellen und zwar aufgrund von mehreren Faktoren: – die Eingangskreisläufe sind als ausgeglichene Quadrupole ausgelegt (damit negieren sie die Wirkung eingehender ebener Wellen), das Zielsignal ist eine sehr spezifische Frequenz und der Sensor verwendet synchrone Detektion.

Zettlex Sensoren eignen sich für Anwendungen in den Bereichen Automobile oder Verteidung, in denen die zulässige Anfälligkeit für Emissionen besonders streng ausgelegt wird.

Die IncOder Produktreihe zeigt sich besonders robust in rauen EMV-Umgebungen, weil sie in einem Metallgehäuse untergebracht ist, das als Farraday’scher Käfig wirkt.

Die Kosten basieren auf einer Reihe von Faktoren, wie Messdaten, Größe, Umgebungsbedingungen und Menge. Bitte übermitteln Sie uns über unser Kontaktformular Einzelheiten zu Ihren Anwendungen. Wir werden Ihnen in wenigen Tagen ein Angebot zusenden. Alternativ dazu können Sie sich eine ungefähre Vorstellung der Produktkosten (bei niedrigen Abnahmemengen) aus dem Shop-Bereich unserer Website einholen.

Die Zettlex-Sensoren produzieren aufgrund ihrer Bauweise praktisch keine elektromagnetischen Emissionen. Es treten jedoch geringfügige Emissionen auf und in der Praxis sind solche Emissionen im Nahfeld aufgrund des schnellen Abfalls des Feldes in einer umgekehrten Würfelform nicht sichtbar.

Aufgrund der geringen Emissionswerte der Zettlex-Sensoren sind diese für die Automobil- oder Verteidigungsindustrie geeignet, wo strikte Emissionswerte eingehalten werden müssen.

In der praktischen Anwendung beschränken die Materialien, aus denen die Hauptkomponenten des Sensors bestehen, die Betriebs- und Lagertemperaturen.

Die grundlegenden Funktionsgrundsätze des Sensors werden nicht durch Temperatur beeinflusst. Das bedeutet, dass Zettlex Sensoren bei relativen niedrigen oder hohen Temperaturen funktionieren.

Am häufigsten wird der effektive Temperaturbereich durch die elektronischen Komponenten bei -40 bis 85 oder 125 Grad Celsius beschränkt (d. g. Industrie- oder Automobilbereiche).

Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass die Elektronik des Sensors von der Antenne entfernt versetzt werden kann. Damit können die Sensoren so konstruiert werden, dass nur Antenne und Ziel in harten Temperaturbereichen platziert werden, während die Elektronik entfernt in einer freundlicheren Umgebung oder von den anspruchsvollen Bedingungen isoliert platziert werden kann.

Zur Erhöhung der Temperaturlimits können Keramiksubstrate für die Antennen- und Zielsubstrate verwendet werden.

Wir haben bereits Sensoren gebaut, die einem konstanten Betrieb von +230 °C standhalten und wir entwickeln Sensoren für +450 °C.

Wir haben Sensoren für den Betrieb bei -55 und -60 Grad Celsius entwickelt.